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12.01.2018 11:23 Ergebnisse der Sondierungsgespräche
Auf 28 Seiten die Ergebnisse der Sondierungsgespräche Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD als pdf

12.01.2018 09:21 Sondierungsgespräche
Am 07.01.2018 haben die Sondierungsgespräche mit CDU und CSU bei uns im Willy-Brandt-Haus begonnen. Wir haben in einem klaren Parteitagsbeschluss festgelegt, was uns wichtig ist und wie wir diese Gespräche führen. Eine neue Regierung muss unsere Gesellschaft wieder zusammenführen und erneuern. In der Europapolitik. In der Bildungspolitik. In der Pflege. Im Gesundheitssystem. Auf dem

08.01.2018 09:56 „Wir wollen das Leben der Menschen besser machen“
Andrea Nahles im Interview mit „Bild am Sonntag“ Ab heute loten SPD und Union aus, ob eine neue Regierung möglich ist. Im Interview erklärt Andrea Nahles, welche Punkte ihr besonders wichtig sind. Das gesamte Interview auf spdfraktion.de

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Jusos diskutieren über Onlinesucht :

Veranstaltungen

Am vergangenen Samstag fand das vierte Juso-Café diesmal zum Thema "Online-Sucht - DIE Gefahr der neuen Medien?" statt.

Zusammen mit Dr. Roland Gimmler von der Universität Landau und Martin Hügel von der Jugend- und Suchtberatungsstelle NIDRO in Speyer diskutierten wir über Erscheinungsformen und Ursachen von Onlinesucht, um dieses in der medialen Öffentlichkeit zum Teil einseitig und unseriös präsentierte Thema sachlich zu beleuchten.

Nach einer kurzen Einführung durch unseren Vorsitzenden Dirk Kratz mit dem besonderen Augenmerk auf die aktuell verfügbaren Formen von Online-Computerspielen erläutert Dr. Gimmler den aktuellen Forschungsstand.

Dabei ging er auf die zahlreichen Erscheinungsformen von Onlinesucht ein (z.B. Spielesucht, Chatsucht), denen aber regelmäßig ein komplexes Ursachengefüge zugrunde liege. Allerdings wiesen insbesondere Online-Rollenspiele (MMORPG) ein vergleichsweise hohes Suchtpotential auf, da das Spielprinzip gerade auf eine lange Spieldauer angelegt sei und diesdurch immer neue Aktivitätsmöglichkeiten für die Spieler gefördert werde. Zudem seien Spiele wie World of Warcraft auch angereichert um Interaktion und eigene soziale Netzwerke z.B. in Gilden oder Teams. Auffällig sei, dass die Gruppe der exzessiven Spieler hauptsächlich aus männlichen und vergleichsweise intelligenten Jugendlichen bestehe.

Martin Hügel berichtete von seinen Erfahrungen in der Suchtberatungsstelle und betonte, dass eigentlich nicht die Computerspiele oder Medien selbst für Suchterkrankungen verantwortlich seien. Vielmehr liegen dieser in aller Regel persönliche Krisen, Zukunfts- und Versagensängste, Depressionen o.ä. zugrunde.

Übereinstimmend sprachen sich die Experten gegen Verbote von Computerspiele oder die Dämonisierung neuer Medien aus. Bereits im 18. Jahrhundert wurde in der Gesellschaft vor "Lesesucht" gewarnt. Ein aufgeklärter Umgang mit Medien und vor allem die Suchtprävention seien wirksamer als Verbote, welche auch zahlreiche nicht Suchtgefährdete treffen.
Kritik äußerten beide an der Ausbildung von Medienkompetenz bei Lehrern und Erziehern, welche häufig nur Mediendidaktik auf beschränkt werde. Es werde zwar vermittelt, wie man neue Medien für Lehrzwecke einsetzen kann, jedoch nicht wie ein kritischer Umgang mit diesen erlernt werde. Einen Appell an die Eltern richtete Martin Hügel zum Abschluss: Wer seine Kinder aus Bequemlichkeit vor den Computer abschiebe, dürfe sich nicht wundern, wenn diese onlinesüchtig würden.

 

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