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webSozi- NEWS :

18.11.2018 17:01 5G: Menschen auf dem Land dürften nicht außen vor bleiben
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol erwartet von der Bundesnetzagentur bei der anstehenden Versteigerung deutliche Vorgaben für den Ausbau mit schnellem Internet. „Mobilfunkunternehmen, die mit staatlichen Frequenzen Geld verdienen wollen, müssen im Gegenzug klare Auflagen für deren Nutzung bekommen. Frau Klöckner und Herr Seehofer müssen ihren Streit mit dem Chef des Kanzleramts über die Versorgungsauflagen umgehend klären. Die Koalition

18.11.2018 16:59 Der Sozialstaat muss Partner der Bürgerinnen und Bürger sein
Den Sozialen Arbeitsmarkt einzuführen, war ein Paradigmenwechsel. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast will diesen Weg weitergehen. „Die SPD-Fraktion diskutiert über die Zukunft und verbindet das mit dem Hier und Jetzt. Diese Debatte ist wichtig und richtig. Wir wollen den Alltag der Menschen verbessern – wir wollen entlasten, statt Ellenbogen. Mit dem Sozialen Arbeitsmarkt sind wir in der Regierung

16.11.2018 16:59 Der Verkehrsminister hat sich im Ton vergriffen
Der Verkehrsminister sollte sich auf die Diesel-Nachrüstsets konzentrieren, kommentiert SPD-Fraktionsvize Sören Bartol die Vorwürfe gegenüber Umweltministerin Svenja Schulze. „Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich mit seiner Kritik an der Bundesumweltministerin gehörig im Ton vergriffen. Das ewige Gestreite bringt doch niemanden weiter. Herr Scheuer weiß selbst, dass sein Ministerium eine Menge dafür tun kann, damit die technische Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zügig kommt. Er

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Jusos diskutieren über Onlinesucht :

Veranstaltungen

Am vergangenen Samstag fand das vierte Juso-Café diesmal zum Thema "Online-Sucht - DIE Gefahr der neuen Medien?" statt.

Zusammen mit Dr. Roland Gimmler von der Universität Landau und Martin Hügel von der Jugend- und Suchtberatungsstelle NIDRO in Speyer diskutierten wir über Erscheinungsformen und Ursachen von Onlinesucht, um dieses in der medialen Öffentlichkeit zum Teil einseitig und unseriös präsentierte Thema sachlich zu beleuchten.

Nach einer kurzen Einführung durch unseren Vorsitzenden Dirk Kratz mit dem besonderen Augenmerk auf die aktuell verfügbaren Formen von Online-Computerspielen erläutert Dr. Gimmler den aktuellen Forschungsstand.

Dabei ging er auf die zahlreichen Erscheinungsformen von Onlinesucht ein (z.B. Spielesucht, Chatsucht), denen aber regelmäßig ein komplexes Ursachengefüge zugrunde liege. Allerdings wiesen insbesondere Online-Rollenspiele (MMORPG) ein vergleichsweise hohes Suchtpotential auf, da das Spielprinzip gerade auf eine lange Spieldauer angelegt sei und diesdurch immer neue Aktivitätsmöglichkeiten für die Spieler gefördert werde. Zudem seien Spiele wie World of Warcraft auch angereichert um Interaktion und eigene soziale Netzwerke z.B. in Gilden oder Teams. Auffällig sei, dass die Gruppe der exzessiven Spieler hauptsächlich aus männlichen und vergleichsweise intelligenten Jugendlichen bestehe.

Martin Hügel berichtete von seinen Erfahrungen in der Suchtberatungsstelle und betonte, dass eigentlich nicht die Computerspiele oder Medien selbst für Suchterkrankungen verantwortlich seien. Vielmehr liegen dieser in aller Regel persönliche Krisen, Zukunfts- und Versagensängste, Depressionen o.ä. zugrunde.

Übereinstimmend sprachen sich die Experten gegen Verbote von Computerspiele oder die Dämonisierung neuer Medien aus. Bereits im 18. Jahrhundert wurde in der Gesellschaft vor "Lesesucht" gewarnt. Ein aufgeklärter Umgang mit Medien und vor allem die Suchtprävention seien wirksamer als Verbote, welche auch zahlreiche nicht Suchtgefährdete treffen.
Kritik äußerten beide an der Ausbildung von Medienkompetenz bei Lehrern und Erziehern, welche häufig nur Mediendidaktik auf beschränkt werde. Es werde zwar vermittelt, wie man neue Medien für Lehrzwecke einsetzen kann, jedoch nicht wie ein kritischer Umgang mit diesen erlernt werde. Einen Appell an die Eltern richtete Martin Hügel zum Abschluss: Wer seine Kinder aus Bequemlichkeit vor den Computer abschiebe, dürfe sich nicht wundern, wenn diese onlinesüchtig würden.

 

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