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webSozi- NEWS :

13.05.2019 09:33 Wir brauchen eine Pflegebürgerversicherung
Um den steigenden Kosten in der Pflegeversicherung zu begegnen, braucht Deutschland eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung, nicht mehr finanzielles Risiko, sagt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fration. „Die wichtige Debatte über Verbesserungen für die Pflege wird immer stärker verbunden mit dem Ziel einer Pflegebürgerversicherung. Das hat die privaten Versicherer in helle Aufregung versetzt^, und prompt fordern sie mehr Kapitaldeckung.

07.05.2019 12:55 Befreiung vom Nationalsozialismus: Erinnerung bewahren
Am 8. Mai 1945 endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Deutschland. Durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen wurde das Ausmaß der unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nazis offensichtlich. Die SPD-Bundestagsfraktion gedenkt der Opfer und besucht heute mit einer Delegation die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. „Durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte erinnern wir insbesondere an

07.05.2019 12:54 Menschen, die in Mehrehe leben, werden nicht eingebürgert
SPD-Fraktionsvizin Eva Högl stellt die Position der SPD-Fraktion zur Einbürgerung von Menschen, die in Mehrehe leben, klar. „Wir werden im Gesetz klarstellen, dass Menschen, die in Mehrehe leben, nicht eingebürgert werden. Das war und ist unstreitig in der Koalition. Wir werden im parlamentarischen Verfahren für die zügige Umsetzung sorgen.“ Statement von Eva Högl auf spdfraktion.de

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Jusos diskutieren über Onlinesucht :

Veranstaltungen

Am vergangenen Samstag fand das vierte Juso-Café diesmal zum Thema "Online-Sucht - DIE Gefahr der neuen Medien?" statt.

Zusammen mit Dr. Roland Gimmler von der Universität Landau und Martin Hügel von der Jugend- und Suchtberatungsstelle NIDRO in Speyer diskutierten wir über Erscheinungsformen und Ursachen von Onlinesucht, um dieses in der medialen Öffentlichkeit zum Teil einseitig und unseriös präsentierte Thema sachlich zu beleuchten.

Nach einer kurzen Einführung durch unseren Vorsitzenden Dirk Kratz mit dem besonderen Augenmerk auf die aktuell verfügbaren Formen von Online-Computerspielen erläutert Dr. Gimmler den aktuellen Forschungsstand.

Dabei ging er auf die zahlreichen Erscheinungsformen von Onlinesucht ein (z.B. Spielesucht, Chatsucht), denen aber regelmäßig ein komplexes Ursachengefüge zugrunde liege. Allerdings wiesen insbesondere Online-Rollenspiele (MMORPG) ein vergleichsweise hohes Suchtpotential auf, da das Spielprinzip gerade auf eine lange Spieldauer angelegt sei und diesdurch immer neue Aktivitätsmöglichkeiten für die Spieler gefördert werde. Zudem seien Spiele wie World of Warcraft auch angereichert um Interaktion und eigene soziale Netzwerke z.B. in Gilden oder Teams. Auffällig sei, dass die Gruppe der exzessiven Spieler hauptsächlich aus männlichen und vergleichsweise intelligenten Jugendlichen bestehe.

Martin Hügel berichtete von seinen Erfahrungen in der Suchtberatungsstelle und betonte, dass eigentlich nicht die Computerspiele oder Medien selbst für Suchterkrankungen verantwortlich seien. Vielmehr liegen dieser in aller Regel persönliche Krisen, Zukunfts- und Versagensängste, Depressionen o.ä. zugrunde.

Übereinstimmend sprachen sich die Experten gegen Verbote von Computerspiele oder die Dämonisierung neuer Medien aus. Bereits im 18. Jahrhundert wurde in der Gesellschaft vor "Lesesucht" gewarnt. Ein aufgeklärter Umgang mit Medien und vor allem die Suchtprävention seien wirksamer als Verbote, welche auch zahlreiche nicht Suchtgefährdete treffen.
Kritik äußerten beide an der Ausbildung von Medienkompetenz bei Lehrern und Erziehern, welche häufig nur Mediendidaktik auf beschränkt werde. Es werde zwar vermittelt, wie man neue Medien für Lehrzwecke einsetzen kann, jedoch nicht wie ein kritischer Umgang mit diesen erlernt werde. Einen Appell an die Eltern richtete Martin Hügel zum Abschluss: Wer seine Kinder aus Bequemlichkeit vor den Computer abschiebe, dürfe sich nicht wundern, wenn diese onlinesüchtig würden.

 

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