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18.03.2019 15:16 ASF – Frauen verdienen mehr!
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischen Frauen (ASF) Maria Noichl erklärt: Wie in jedem Jahr bedeutet dieses Datum, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bis zu diesem Tag umsonst gearbeitet haben. Bedingt wird dies durch einen nach wie vor bestehenden Gender Pay Gap von 21 Prozent in Deutschland, einem der größten in der ganzen

15.03.2019 07:31 AG Selbst Aktiv begrüßt die Einigung der Regierungskoalition zum Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen
Anlässlich der Einigung der Koalition erklärt der Vorsitzende von Selbst Aktiv Karl Finke: Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil vom 29. Januar 2019 die Aufrechterhaltung von Wahlrechtsausschlüssen für Menschen, die unter Vollbetreuung aller Angelegenheiten stehen, für verfassungswidrig erklärt. Dies gilt auch für Straftäter, die wegen Schuldunfähigkeit in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Die Karlsruher

13.03.2019 20:29 „Europa muss politischer werden“
Exklusiv-Interview mit Vizekanzler Olaf Scholz Der Bundesfinanzminister erläutert für spdfraktion.de das sozialdemokratische Konzept eines sozialen Europas und begründet, weshalb eine Reform des Sozialstaates notwendig ist. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

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Jusos diskutieren über Onlinesucht :

Veranstaltungen

Am vergangenen Samstag fand das vierte Juso-Café diesmal zum Thema "Online-Sucht - DIE Gefahr der neuen Medien?" statt.

Zusammen mit Dr. Roland Gimmler von der Universität Landau und Martin Hügel von der Jugend- und Suchtberatungsstelle NIDRO in Speyer diskutierten wir über Erscheinungsformen und Ursachen von Onlinesucht, um dieses in der medialen Öffentlichkeit zum Teil einseitig und unseriös präsentierte Thema sachlich zu beleuchten.

Nach einer kurzen Einführung durch unseren Vorsitzenden Dirk Kratz mit dem besonderen Augenmerk auf die aktuell verfügbaren Formen von Online-Computerspielen erläutert Dr. Gimmler den aktuellen Forschungsstand.

Dabei ging er auf die zahlreichen Erscheinungsformen von Onlinesucht ein (z.B. Spielesucht, Chatsucht), denen aber regelmäßig ein komplexes Ursachengefüge zugrunde liege. Allerdings wiesen insbesondere Online-Rollenspiele (MMORPG) ein vergleichsweise hohes Suchtpotential auf, da das Spielprinzip gerade auf eine lange Spieldauer angelegt sei und diesdurch immer neue Aktivitätsmöglichkeiten für die Spieler gefördert werde. Zudem seien Spiele wie World of Warcraft auch angereichert um Interaktion und eigene soziale Netzwerke z.B. in Gilden oder Teams. Auffällig sei, dass die Gruppe der exzessiven Spieler hauptsächlich aus männlichen und vergleichsweise intelligenten Jugendlichen bestehe.

Martin Hügel berichtete von seinen Erfahrungen in der Suchtberatungsstelle und betonte, dass eigentlich nicht die Computerspiele oder Medien selbst für Suchterkrankungen verantwortlich seien. Vielmehr liegen dieser in aller Regel persönliche Krisen, Zukunfts- und Versagensängste, Depressionen o.ä. zugrunde.

Übereinstimmend sprachen sich die Experten gegen Verbote von Computerspiele oder die Dämonisierung neuer Medien aus. Bereits im 18. Jahrhundert wurde in der Gesellschaft vor "Lesesucht" gewarnt. Ein aufgeklärter Umgang mit Medien und vor allem die Suchtprävention seien wirksamer als Verbote, welche auch zahlreiche nicht Suchtgefährdete treffen.
Kritik äußerten beide an der Ausbildung von Medienkompetenz bei Lehrern und Erziehern, welche häufig nur Mediendidaktik auf beschränkt werde. Es werde zwar vermittelt, wie man neue Medien für Lehrzwecke einsetzen kann, jedoch nicht wie ein kritischer Umgang mit diesen erlernt werde. Einen Appell an die Eltern richtete Martin Hügel zum Abschluss: Wer seine Kinder aus Bequemlichkeit vor den Computer abschiebe, dürfe sich nicht wundern, wenn diese onlinesüchtig würden.

 

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